Mach deine Nesselsucht zur Nebensache
Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arzttermin über deine chronische spontane Urtikaria und ihre Auswirkungen zu sprechen.
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Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arzttermin über deine chronische spontane Urtikaria und ihre Auswirkungen zu sprechen.
Eine mögliche Folge der Urtikaria
Ständiges Jucken, Quaddeln und Schwellungen: Die Symptome der Nesselsucht können nicht nur körperlich, sondern auch psychisch zur Last werden.1 Hinzu kommen manchmal abwertende Reaktionen aus dem Umfeld, die zusätzlich belasten.1 Kein Wunder also, dass chronische Urtikaria auch Auswirkungen auf deine Psyche haben und sogar bis zu einer Depression führen kann.2,3 Umgekehrt kann sich dein seelisches Wohlbefinden auf den Zustand deiner Haut auswirken.3 Doch es gibt Wege, mit den psychischen Auswirkungen der Nesselsucht umzugehen.2
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Chronische Nesselsucht ist unberechenbar: Die Symptome treten oft plötzlich auf und sind auf der Haut für alle sichtbar.1 Dieser Kontrollverlust und die ständige Angst vor dem nächsten Schub können im Alltag stark belasten und zu Verunsicherung und Einschränkungen führen.2 Dazu kommt bei vielen Betroffenen das Gefühl der Hilflosigkeit: Da sich die Ursachen der Erkrankung oft nur schwer bestimmen lassen, entsteht leicht das Gefühl, ihr ausgeliefert zu sein.2
Es überrascht daher nicht, dass Menschen mit chronischer Nesselsucht ein erhöhtes Risiko für Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen haben.2,3
Hinzu kommt, dass Nesselsucht und Psyche sich gegenseitig beeinflussen. Die Symptome belasten die Seele, der Stress und die psychische Belastung können die körperlichen Symptome wiederum verschlimmern – ein Teufelskreis entsteht.2,3,4
Wie sehr die chronische spontane Urtikaria (csU) deinen Schlaf, deine Stimmung und deinen Alltag beeinflusst, kann dein Behandlungsteam nicht sehen. Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arztgespräch über deine csU und ihre Auswirkungen zu sprechen. Lade den Ratgeber jetzt herunter.
Die anhaltenden psychischen Belastungen bei Urtikaria können in schweren Fällen zu einer Depression führen.2,3 Das zeigen auch Zahlen: Eine Übersichtsarbeit kam zu dem Ergebnis, dass Patient*innen mit chronischer Nesselsucht im Vergleich zu Nicht-Betroffenen ein dreifach höheres Risiko für Depressionen haben.5
Studien zeigen, dass die Lebensqualität eng mit dem Schweregrad der Urtikaria zusammenhängt.2 Je nach Schweregrad kann die Nesselsucht also deine Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.2 Betroffen sein können zum Beispiel:2,6,7
Psychische Symptome wie Depressionen müssen bei Nesselsucht genauso ernst genommen und behandelt werden wie die körperlichen.2 Trau dich, offen über deine Belastungen zu sprechen, und scheue dich nicht, dir Hilfe zu suchen.
Diese Strategien können dir im Umgang mit psychischen Belastungen helfen:2,3
Adressen und Links zu Selbsthilfegruppen, Patientenorganisationen und Gesundheitsportalen findest du in unserem Artikel „Nesselsucht: Hier gibt es Hilfe“.
Wenn du von depressiven Symptomen betroffen bist, wende dich unbedingt an eine*n Ärzt*in. Eine auf Nesselsucht spezialisierte Hautarztpraxis oder -klinik in deiner Nähe findest du mit der Facharztsuche. Damit du gut vorbereitet in den Termin gehst, steht dir außerdem der Gesprächskompass zur Seite.
Ja, eine chronische Urtikaria kann zu Depressionen führen. Die ständigen Symptome wie Jucken und sichtbare Hautveränderungen belasten nicht nur körperlich, sondern auch seelisch erheblich. Betroffene haben ein erhöhtes Risiko für psychische Probleme wie Depressionen, Schlafstörungen und Angststörungen.
Eine Übersichtsarbeit zeigte, dass Menschen mit Nesselsucht im Vergleich zu Personen ohne die Hauterkrankung ein dreifach erhöhtes Risiko für Depressionen haben. Bei depressiven Symptomen ist es wichtig, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Je nach Schweregrad der Urtikaria kann die Erkrankung die Lebensqualität deutlich einschränken. Betroffen sind beispielsweise soziale Kontakte, Freundschaften, Partnerschaft, Sexualleben und die berufliche Leistungsfähigkeit. Besonders belastend können der Kontrollverlust und die ständige Sorge vor dem nächsten Schub sein.
Ja, Stress und psychische Belastungen können die Beschwerden der Nesselsucht verstärken. Dabei entsteht ein Teufelskreis: Die Hautsymptome belasten die Psyche, und diese Belastung verschlimmert wiederum die Hautprobleme.
Sprich offen über deine Belastungen und hole dir Unterstützung. Hilfreich können Entspannungstechniken wie Yoga, der Austausch in Selbsthilfegruppen sowie psychologische oder psychotherapeutische Begleitung sein. Frag auch dein Behandlungsteam nach Unterstützungsmöglichkeiten bei Urtikaria. Der Gesprächskompass unterstützt dich bei deinem Arztgespräch.
Ratgeber bei chronischer spontaner Urtikaria.
Hier findest du die passende Hautarztpraxis.
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Die Symptome belasten Schlaf und Psyche.
Quellen:
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