Mach deine Nesselsucht zur Nebensache
Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arzttermin über deine chronische spontane Urtikaria und ihre Auswirkungen zu sprechen.
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Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arzttermin über deine chronische spontane Urtikaria und ihre Auswirkungen zu sprechen.
Mittel der ersten Wahl
Chronische Nesselsucht (Urtikaria) ist eine echte Belastung – doch das Ziel deiner Behandlung ist klar: Du sollst dauerhaft vollständig beschwerdefrei leben, bis die Erkrankung von allein abklingt. Wenn sich deine Auslöser nicht zuverlässig bestimmen oder im Alltag nur schwer meiden lassen, ist eine medikamentöse Behandlung der nächste sinnvolle Schritt. Antihistaminika sind dabei Mittel der ersten Wahl, um deine Symptome zu lindern.1
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Bei Nesselsucht (Urtikaria) schüttet der Körper übermäßig viel Histamin und andere Botenstoffe aus, vor allem über die Mastzellen in Haut und Schleimhäuten.1 Das versetzt dein Immunsystem in Alarmbereitschaft, reizt bestimmte Nervenzellen und weitet die Blutgefäße.1
Das Ergebnis sind die typischen Beschwerden: Schwellungen, sogenannte Angioödeme, Quaddeln und Jucken.1
Genau hier setzen Antihistaminika an: Sie blockieren die Andockstellen für Histamin im Körper, die Histamin-Rezeptoren, und verhindern so, dass der Botenstoff seine Wirkung entfalten kann.2
Wenn sich deine Auslöser nicht eindeutig bestimmen lassen oder du sie im Alltag nur schwer meiden kannst, ist eine medikamentöse Behandlung der nächste sinnvolle Schritt – mit dem Ziel, dass du dauerhaft frei von Symptomen leben kannst.1 Antihistaminika sind hierbei das Mittel der ersten Wahl.1
Den Erfolg der Therapie überprüfst du regelmäßig gemeinsam mit deinem*deiner Ärzt*in. Bei der Vorbereitung auf das Gespräch und der Dokumentation deiner Symptome unterstützt dich der Gesprächskompass. Auch Fragebögen und Apps sind hilfreich, um deinen Krankheitsverlauf im Blick zu behalten.3. Wieso es so wichtig ist, deine verordneten Medikamente regelmäßig einzunehmen, erfährst du im Therapietreue.
Antihistaminika gegen Nesselsucht nimmst du – je nach ärztlicher Empfehlung – als Tablette oder Lösung zum Trinken ein.1 In der Regel werden neuere Antihistaminika der zweiten Generation verordnet.1 Sie gelten als sicher und gut verträglich, verursachen deutlich seltener Nebenwirkungen wie Müdigkeit als ältere Präparate.2,4 In manchen Fällen können jedoch auch Antihistaminika der zweiten Generation Benommenheit oder Schläfrigkeit verursachen.2,4
Weil das Ansprechen auf die Therapie von Person zu Person verschieden ist, kann es sinnvoll sein, die Dosis anzupassen oder das Präparat zu wechseln.1 In jedem Fall solltest du Anpassungen der Therapie mit deinem*deiner Ärzt*in absprechen.
Bei etwa der Hälfte aller Betroffenen führt eine Behandlung mit Antihistaminika zu einer Linderung der Symptome.5 Ob ein*e Patient*in auf Antihistaminika anspricht, ist zumeist bereits nach zwei- bis vierwöchiger Therapie klar.5 Für Patient*innen, die in dieser Zeit auf die Antihistaminika-Therapie unzureichend ansprechen, stehen weitere Therapieoptionen wie zum Beispiel Biologika zur Verfügung.5 Sprich das bei deinem nächsten Arzttermin an, wenn deine Beschwerden anhalten.
Als erstes Medikament verschreiben Ärzt*innen in der Regel ein Antihistaminikum, meist ein moderneres Präparat der zweiten Generation. Antihistaminika sind als Tablette oder Lösung zum Trinken erhältlich. Falls diese nicht ausreichend wirken, können andere Medikamente wie Biologika zum Einsatz kommen.
Bei Nesselsucht wird im Körper zu viel Histamin freigesetzt, was zu Jucken, Quaddeln und Schwellungen führen kann. Antihistaminika besetzen die Stellen, an denen Histamin normalerweise andockt. So verhindern sie, dass der Botenstoff seine Wirkung entfalten kann.
Ob die Urtikaria-Therapie mit Antihistaminika anschlägt, zeigt sich normalerweise nach zwei bis vier Wochen Behandlung.
Wenn nach zwei bis vier Wochen keine ausreichende Besserung deiner Symptome eintritt, stehen weitere Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Biologika zur Verfügung. Frag in deiner Praxis nach diesen Optionen. Der Gesprächskompass liefert dir Anregungen, wie du das Gespräch gestalten kannst. So bekommst du die Hilfe, die du brauchst.
Moderne Antihistaminika gelten grundsätzlich als sehr verträglich und sicher. Im Vergleich zu älteren Wirkstoffen kommt Müdigkeit als Nebenwirkung deutlich seltener vor, kann aber gelegentlich auftreten. Sprich eventuelle Nebenwirkungen unbedingt bei deinem nächsten Arzttermin an. Eine auf Urtikaria spezialisierte Praxis findest du mit der Facharztsuche.
Ratgeber bei chronischer spontaner Urtikaria.
Hier findest du die passende Hautarztpraxis.
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Diese Mittel können bei Urtikaria helfen.
Quellen:
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