Mach deine Nesselsucht zur Nebensache
Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arzttermin über deine chronische spontane Urtikaria und ihre Auswirkungen zu sprechen.
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Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arzttermin über deine chronische spontane Urtikaria und ihre Auswirkungen zu sprechen.
Diese Wirkstoffgruppen kommen zum Einsatz
Bei chronischer Nesselsucht (Urtikaria) sind Antihistaminika die Standardtherapie.1 Für etwa die Hälfte der Betroffenen sind sie eine gute Lösung, die Symptome werden gelindert.2 Bei der anderenHälfte reicht das jedoch nicht aus, hier können andere Wirkstoffe zum Einsatz kommen.1,2 Denn Aufgeben ist keine Option: Das Ziel der Urtikaria-Behandlung lautet dauerhafte Symptomfreiheit.2 Denn für jede*n Betroffene*n soll die optimaleTherapie gefunden werden.
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Die Behandlung der Urtikaria erfolgt in verschiedenen Schritten:
Wichtig: Lass deine Therapie immer engmaschig ärztlich begleiten. Damit du gut vorbereitet zu deinem nächsten Termin gehst, kann dir der Gesprächskompass eine wertvolle Unterstützung sein.
Wie sehr die chronische spontane Urtikaria (csU) deinen Schlaf, deine Stimmung und deinen Alltag beeinflusst, kann dein Behandlungsteam nicht sehen. Der Gesprächskompass hilft dir, beim Arztgespräch über deine csU und ihre Auswirkungen zu sprechen. Lade den Ratgeber jetzt herunter.
Biologika sind Medikamente, die häufig bei Autoimmunerkrankungen wie der Urtikaria eingesetzt werden.4,5 Sie kommen ergänzend zu Antihistaminika zum Einsatz, wenn in der ersten Behandlungsstufe kein Erfolg erzielt werden konnte.3
Biologika greifen an bestimmten Stellen gezielt in das Immunsystem ein und können so das Krankheitsgeschehen beeinflussen.4
Bei Menschen mit chronischer spontaner Urtikaria lassen sich die Symptome oftmals mit Biologika unter Kontrolle bringen, wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirken.5
Da Biologika in die Funktion des Immunsystems eingreifen, kann es im Rahmen der Behandlung häufiger zu Infektionen kommen.4
Fragen oder Unsicherheiten zur Therapie kannst du jederzeit mit deinem Behandlungsteam besprechen. Im Artikel Therapietreue erfährst du, wieso es wichtig ist, deineMedikamente regelmäßig einzunehmen.
Bei akuten schweren Schüben kann kurzzeitig eine Behandlung mit hoch dosierten kortisonhaltigen Präparaten erfolgen. Für eine langfristige Therapie ist Kortison bei Nesselsucht jedoch nicht geeignet.1,6
Alternativ zu Biologika stehen inzwischen auch weitere Therapieoptionen zur Verfügung, die gezielt in Signalwege des Immunsystems eingreifen.1
Diese Wirkstoffe setzen an einem spezifischen Punkt innerhalb der Signalkaskade von Immunzellen an und unterbrechen so die Kette von Reaktionen, die letztlich zur Freisetzung von Botenstoffen führt.1 Die Botenstoffe sorgen für das typische Jucken und die Quaddeln bei Nesselsucht.1
Denk daran: Wie stark die Nesselsucht deinen Alltag beeinträchtigt, ist für Außenstehende oft nicht sichtbar. Sprich daher immer offen mit deinem*deiner Ärztin über deine Beschwerden. Nur so kann die optimale Therapie für dich gefunden werden.
Der Gesprächskompass hilft dir dabei, dich auf dein nächstes Arztgespräch vorzubereiten.
... sind ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung neuer Medikamente und Therapien. Für Patient*innen können sich daraus neue Behandlungsoptionen ergeben. Novartis führt immer wieder Studien zu Nesselsucht durch. Das laufende Studienprogramm findest du unter dem Begriff „Urtikaria“ oder „Nesselsucht“.
Zur Behandlung der Nesselsucht stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Zunächst werden Antihistaminika als Standardmedikamente eingesetzt, die bei ungefähr der Hälfteder Erkrankten wirksam sind. Falls diese nicht ausreichend helfen, kommen zusätzlich Mittel zum Einsatz, die das Immunsystem beeinflussen und so die Symptome der Urtikaria lindern können.
Urtikaria-Patient*innen können Biologika erhalten, wenn Antihistaminika ihre Beschwerden nicht ausreichend lindern. Diese Wirkstoffe werden in der zweiten Therapiestufe ergänzend zu den Antihistaminika verordnet.
Die Arzneimittel wirken auf unterschiedliche Weise auf das Abwehrsystem. Biologika und ähnliche Präparate docken an spezifischen Stellen des Immunsystems an und verändern dadurch den Krankheitsablauf der Urtikaria.
Weil Biologika die Funktion des Immunsystems beeinflussen, kann die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten während der Therapie steigen. Sprich bei Unsicherheiten dazu mit deinem*deiner Ärzt*in. Der Gesprächskompass bietet dir dabeiwertvolle Unterstützung.
Eine ärztliche Begleitung während der gesamten Nesselsucht-Therapie ist wichtig. Das ist insbesondere der Fall, weil bestimmte Wirkstoffe häufiger unerwünschte Wirkungen verursachen können. Sprich mit deinem Behandlungsteam offen über deine Beschwerden und wie sehr diese dich im Alltag einschränken. Nur so lässt sich die passende Therapie für dich finden. Das Behandlungsziel ist das dauerhafte Abklingen der Symptome.
Ratgeber bei chronischer spontaner Urtikaria.
Hier findest du die passende Hautarztpraxis.
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Wie Beständigkeit den Unterschied macht.
Quellen:
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